OERTKER BAU

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OERTKER BAU Foto Vom älteren Schätzchen zum hochmodern sanierten Objekt: An der Splieterstraße steht ein Beispiel für die moderne Ausrichtung des Bauhandwerks, wie sie René van der Wurff (l.) und Stephan Röttger von der Firma Oertker Bau sehen: Die Zukunft ist die Sanierung. Fotos: Rieder

Mitarbeiter halten die Treue


Warendorf (jor). Ob eine Firma bei ihren Mitarbeitenden beliebt ist, erkennt man sehr gut daran, auf wie viele Jahre Betriebszugehörigkeit sie zurückblicken können. Damit lautet das Fazit für die Warendorfer Firma Oertker Bau: Sehr beliebt!

„40-Jährige haben wir, 30-Jährige jede Menge“, versichern die Gesellschafter René van der Wurff und Stephan Röttger wie aus einem Mund. Und damit meinen sie eben nicht das Alter der Mitarbeitenden, sondern wie lange diese bereits in der Firma sind, die selbst schon als Oertker & Sohn auf über 100 Jahre Tradition zurückblicken kann.


Ihr Problem: „Nulljährige“ haben sie zu wenige. Also Auszubildende, die bei ihnen den Weg in die recht krisensichere Zukunft des Baugewerbes suchen. „Zur Zeit sind es nur zwei Azubis“, sagt van der Wurff und blickt auf frühere Zeiten zurück, als es zwei pro Lehrjahr waren. Also insgesamt sechs. „Immer“, betont er, der sehr stolz auf die Betriebstreue im Hause ist. „95 Prozent unserer Beschäftigten haben wir selbst ausgebildet“, unterstreicht er.


Warum zur Zeit ein relativ geringes Interesse an der Ausbildung in diesem Handwerksbereich zu verzeichnen ist, können sich die erfahrenen Fachleute nur schwer erklären, zumal sich der Beruf über die Jahre doch sehr geändert hat und immer mehr Technik für Erleichterungen sorgt. Die Bezahlung sorgt für ein gutes Auskommen, die Oertker Bau bezahlt Tariflöhne, und gebaut wird immer.


Wobei die Oertker Bau nicht nur baut. „Wir bauen viel schlüsselfertig“, erläutert Röttger, „nicht nur Neubau, sondern auch sehr viel schlüsselfertige Sanierung und Umbau von Bestandsgebäuden.“ Die Firma tritt dabei als Generalunternehmer auf und sorgt für die Koordinierung der einzelnen Gewerke. Auch die Beantragung von Fördermittel gehört selbstverständlich zur Dienstleistung für den Bauherren.
Auch im Bereich Denkmalschutz ist Oertker tätig. Auch ein Bereich, in dem jene Mitarbeiter besonders gefragt sind, die das Ganze sehen wollen und können und auch mal „über den Tellerrand hinausschauen“.


„Sehr viel vor Ort und ganz Nordrhein-Westfalen, darunter Ruhrgebiet und Sauerland“, zählt van der Wurff die breit gestreuten Einsatzorte des Betriebs auf. Damit wartet ein insgesamt breites und interessantes Aufgabenspektrum auf die zukünftigen Handwerker, die als Voraussetzung nicht einmal unbedingt einen Hauptschulabschluss in der Tasche haben müssen. Auf Dauer sei die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, wichtiger. Die Oertker Bau GmbH & Co. KG greift ihren Zukünftigen gerne unter die Arme, unterstützt bei der Wohnungssuche, bei Nachhilfe und beim Führerschein. Tariflöhne und Zusatzleistungen sind selbstverständlich.


Gute Voraussetzungen insgesamt, um in den Traditionsbetrieb mit derzeit über 30 Mitarbeitenden einzusteigen. ,,Zumal in den kommenden Jahren eine Menge Arbeit auf uns wartet’’ sind sich die Fachleute sicher. ,,Die Zukunft ist der Neubau und die Sanierung aus einer Hand“.